Methodik
Wie wir Cannabis-Sorten bewerten
terpen.cloud sortiert Sorten nach ihrem Wirkungsprofil statt nach der pharmakologisch unzureichenden Indica/Sativa-Achse. Die Bewertung stützt sich auf drei Quellen-Tiers, ein redaktionell gepflegtes Wirkungs-Inventar mit 21 Terpenen und acht deutsche Apotheken-Plattformen im simultanen Preisvergleich.
Was wir bewerten
Cannabisblüten in deutschen Apotheken werden üblicherweise mit zwei Werten beschrieben: Cannabinoid-Gehalt (THC, CBD) und botanische Klasse (Indica, Sativa, Hybrid). THC/CBD-Gehalt und Indica/Sativa-Label erklären das erwartbare Profil nur begrenzt. Aussagekräftiger ist die chemische Zusammensetzung aus Cannabinoiden, Terpenen und deren Verhältnis. Auch Dosis, Applikationsform, Toleranz und individueller Kontext bleiben relevant.
Eine 25%-THC-Sativa und eine 25%-THC-Indica können unterschiedliche Effektprofile haben, weil Sorten mit ähnlichem THC-Gehalt sehr verschiedene chemische Profile zeigen. Terpenprofile sind eine zentrale Differenzierungsachse, aber kein alleiniger Wirkungsprädiktor.
Wir bewerten Sorten nach ihrem Terpenprofil im Verhältnis zu sechs Wirkungszielen: Entspannung, Schlaf, Stimmung, Fokus, Schmerz und Entzündungshemmend. Jede Sorte bekommt pro Ziel einen pro Goal kalibrierten Wert auf einer 1-bis-10-Skala. Die Zielachsen beschreiben Profilnähe zu pharmakologischen Wirkdimensionen, keine Indikations- oder Behandlungsempfehlungen.
Die Bewertung läuft in drei Schritten: ein redaktionell gepflegtes Wirkungs-Inventar pro Terpen (was tun einzelne Terpene), Soft Assignment plus Antagonist-Dämpfung pro Sorte (wie verteilt sich das Profil), und eine pro Ziel kalibrierte Display-Skala (wie sieht die Zahl im Listing aus).
Quellen-Hierarchie: drei Tiers
Was zu unserem Inventar wird und was nicht, entscheidet eine dreistufige Quellen-Pflicht. Tier A ist Pflicht, Tier B und C füllen Lücken, immer mit klarer Hierarchie und ohne Tier A zu überschreiben.
Tier A: pharmakologisches Fundament
Peer-reviewte Pharmakologie. Bedingungen: Originalarbeit oder systematischer Review, mechanistisch belastbar (Rezeptor-Bindung, In-vivo-Effekt), möglichst mit unabhängiger Replikation. Datenbanken: PubMed, PubMed Central, Europe PMC. Stoffidentitäten aus PubChem und ChEBI. Bildet das Fundament des Wirkungs-Inventars.
- Russo EB. Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. British Journal of Pharmacology 2011; 163(7): 1344–1364. PMID 21749363 · DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch J, Leonti M, Raduner S, et al. Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid. Proceedings of the National Academy of Sciences USA 2008; 105(26): 9099–9104. PMID 18574142 · DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Santiago M, Sachdev S, Arnold JC, et al. Absence of Entourage: Terpenoids Commonly Found in Cannabis sativa Do Not Modulate the Functional Activity of Δ9-THC at Human CB1 and CB2 Receptors. Cannabis and Cannabinoid Research 2019; 4(3): 165–176. PMID 31559333 · DOI: 10.1089/can.2019.0016
- LaVigne JE, Hecksel R, Keresztes A, Streicher JM. Cannabis sativa terpenes are cannabimimetic and selectively enhance cannabinoid activity. Scientific Reports 2021; 11(1): 8232. PMID 33859287 · DOI: 10.1038/s41598-021-87740-8
- Bidwell LC, YorkWilliams SL, Mueller RL, Bryan AD, Hutchison KE. Association of Naturalistic Administration of Cannabis Flower and Concentrates With Intoxication and Impairment. JAMA Psychiatry 2020; 77(8): 870–879. PMID 32520316 · DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2020.0927
Tier B: Cannabis-Kontext und Marktdaten
Tier B hat zwei Rollen: pharmakologische Kontext-Evidenz (Cannabis-spezifische Reviews, mechanistische Belege ohne klinisches RCT-Niveau) und Markt-/Produktdaten (reale Sorten, Chargen, Terpenprofile aus Apothekenware). Pharmakologische Plausibilität und Produktdaten werden getrennt bewertet und erst im Score zusammengeführt. Tier B überschreibt keine stärkere Tier-A-Evidenz.
- Smith CJ, Vergara D, Keegan B, et al. The phytochemical diversity of commercial Cannabis in the United States. PLoS ONE 2022; 17(5): e0267498. PMID 35588111 · DOI: 10.1371/journal.pone.0267498
- Watts S, McElroy M, Migicovsky Z, et al. Cannabis labelling is associated with genetic variation in terpene synthase genes. Nature Plants 2021; 7(10): 1330–1334. PMID 34650265 · DOI: 10.1038/s41477-021-01003-y
- Hazekamp A, Fischedick JT. Cannabis: from cultivar to chemovar. Drug Testing and Analysis 2012; 4(7–8): 660–667. PMID 22362625 · DOI: 10.1002/dta.407
- Herwig N et al. Classification of Cannabis Strains Based on their Chemical Fingerprint: A Broad Analysis of Chemovars in the German Market. Cannabis and Cannabinoid Research 2025; 10(3): 409–419. PMID 39137353 · DOI: 10.1089/can.2024.0127
Tier C: Cross-Context-Evidenz
Aromatherapie- und Essential-Oil-Studien, in denen das Terpen Hauptkomponente einer Mischung ist. Wird nur als Richtungssignal genutzt, mit klarem Hauptkomponenten-Label und mit Transferabschlag bewertet (andere Matrix, andere Dosis, andere Applikationsform, andere Population). Tier C erhöht keine Score-Kategorie allein, sondern stützt nur eine bereits plausible Richtung. Lavendel-Studien (Linalool als Hauptkomponente) dienen als Quervergleich für die anxiolytische Linalool-Bewertung; Kamille-Studien (Bisabolol als Hauptkomponente) für Bisabolol × Entspannung/Schlaf.
- Moss M, Oliver L. Plasma 1,8-cineole correlates with cognitive performance following exposure to rosemary essential oil aroma. Therapeutic Advances in Psychopharmacology 2012; 2(3): 103–113. PMID 23983963 · DOI: 10.1177/2045125312436573
Score-Logik über die Tiers
Tier A hat Vorrang. Tier B und Tier C werden nur dort eingerechnet, wo Tier A keinen Wert liefert, und beide werden mit reduziertem Gewicht berücksichtigt; Tier B stärker als Tier C. Tier A wird nach Modellnähe gewichtet: Humanstudien stärker als Tiermodelle, Tiermodelle stärker als reine In-vitro-Daten. Wo direkte Human- oder mechanistische Evidenz einer Wirkrichtung widerspricht, wird diese Wirkrichtung nicht aus indirekter Evidenz abgeleitet.
Wie wir bewerten: zwei Achsen
Pro Terpen und Wirkungsziel führen wir zwei getrennte Werte. Das ist neu in v2.1 und ersetzt die einachsige Bewertung der Vorversion, die Wirkstärke und Studienlage in einer Zahl vermischte.
- Wirkstärke (0 bis 3): wie ausgeprägt ist der Effekt, wenn er auftritt. 3 steht für eine kanonische Hauptwirkung (Linalool und Anxiolyse, Myrcen und Sedierung), 2 für einen klaren Sekundäreffekt mit Mechanismus, 1 für ein schwaches Beifang-Signal, 0 für keinen belastbaren Befund.
- Studienlage (0 bis 3): wie gut ist der Effekt belegt. 3 steht für eine Humanstudie oder mehrfach replizierte Tiermodelle, 2 für ein solides Einzelmodell mit klarem Mechanismus, 1 für einen Einzelbefund mit Plausibilität, 0 für keinen Befund.
Der Zellscore ergibt sich aus Wirkstärke × Evidenzfaktor. Der Evidenzfaktor staffelt sich weich: 1,0 bei Studienlage 3, 0,9 bei 2, 0,8 bei 1, 0,7 bei 0. Die Skala bleibt damit zwischen 0 und 3,0.
Der Vorteil der Trennung: ein klar belegter starker Effekt rangiert oben, ein schwaches gut belegtes Signal weiter unten. Wirkung schlägt Papier. Eine starke Wirkung mit nur einer guten Tierstudie (3 mal 0,9 gleich 2,7) gewinnt gegen einen breit belegten Mini-Effekt (1 mal 1,0 gleich 1,0).
Wir vergeben Wirkstärke nicht aus indirekter Evidenz. Sedierende Terpene bekommen keine Fokus-Punkte, nur weil eine Studie sie als "anxiolytisch" beschreibt. Anxiolyse eines sedativen Terpens läuft in Entspannung ein, nicht in Stimmung oder Fokus. Wache Terpene bekommen keine Schlaf-Punkte für Stress-Reduktions-Befunde. Das hält das Inventar sauber.
Vom Terpen zum Sorten-Score
Eine Sorte hat ein Terpenprofil aus mehreren Terpenen. Wir kombinieren die Zellscores zu einem Wert pro Wirkungsziel über zwei Schritte:
Soft Assignment. Jedes Terpen verteilt sein Score-Budget über die sechs Ziele. Ein Spezialist (Nerolidol konzentriert sich auf Entspannung) behält seine Kraft im Hauptziel. Ein Generalist (Caryophyllen wirkt in mehreren Achsen) wird über die Achsen verdünnt. Damit verhindert das Modell, dass eine chemisch breit aufgestellte Sorte in fast jedem Filter ganz oben steht.
Antagonist-Dämpfung. Bestimmte Goal-Paare sind pharmakologisch unverträglich. Wenn eine Sorte stark sediert, dämpfen wir ihren Stimmungs-Score auf maximal vierzig Prozent ihres unbeschränkten Werts. Sedative Sorten ranken im Stimmungs-Filter also nicht oben, selbst wenn sie nominell hohe Stimmungs-Werte aus einzelnen Terpenen haben. Die Antagonist-Paare laufen zwischen Fokus und Schlaf sowie zwischen Stimmung und Schlaf. Schmerz und Entzündung haben keine Antagonisten, weil körperliche Wirkungen nicht antagonistisch zu mentalen Effekten sind.
Display-Skala 1 bis 10, pro Ziel kalibriert
Die internen Scores rangieren je nach Ziel unterschiedlich weit. Fokus liegt absolut tiefer als Entzündungshemmend, weil weniger Terpene starke Fokus-Profile haben und Generalisten-Terpene durch Soft Assignment zusätzlich verdünnt werden. Würden wir die internen Scores roh anzeigen, wäre die Top-Sorte bei Fokus visuell schwächer als bei Entzündung, obwohl sie das Spitzenfeld ihrer Achse ist.
Wir kalibrieren die Anzeige deshalb pro Ziel an die reale Verteilung in der Datenbank: der zwanzigste Prozentpunkt wird zur 2, der Median zur 5, das oberste Prozent zur 9. Die Top-Sorte pro Ziel liegt damit konsistent zwischen 9,3 und 10,0, der Median pro Ziel bei rund 5. Im Listing ist die Fokus-Top damit visuell auf Augenhöhe mit der Entzündungs-Top, obwohl die absoluten Werte unterschiedlich sind.
Was wir bewusst nicht als Quelle nutzen
Apotheken- und Herstellerdaten werden ausschließlich für Produktidentität, Verfügbarkeit, Preis und ausgewiesene Analysewerte (z.B. Terpenprofile aus CoA) genutzt. Wirkungsbehauptungen aus Shoptexten, Marketing-Tags oder Sortenbeschreibungen gehen nicht in den Wirkungs-Score ein.
- Apotheken- und Hersteller-Marketing als Wirkungsbeleg.
- Reddit- und Foren-Erfahrungsberichte (interessant für Hypothesen, nicht für Claims).
- Strain-Empfehlungs-Plattformen, deren Wirkungsangaben aus Marketing-Tags statt eines Quellen-Stacks stammen.
- Aromatherapie-Studien ohne klare Hauptkomponente (z.B. Mischpräparate ohne Wirkstoff-Isolation).
Sechs Wirkungsziele
Aus dem Inventar leiten wir für jedes der 21 Terpene ab, in welche Richtung es welche Wirkungsachse beeinflusst und wie belastbar diese Aussage ist. Daraus baut sich pro Sorte ein mehrachsiges Wirkungsprofil. Die sechs öffentlich angezeigten Ziele sind Entspannung, Schlaf, Stimmung, Fokus, Schmerz und Entzündungshemmend.
Die Fokus-Achse ist absichtlich breit definiert: mentale Klarheit, Wachheit, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lern- und Arbeitsleistung, nicht-sedierende Aktivierung. Damit zählen Terpene mit kognitiv aktivierender Wirkung in den Fokus-Score, nicht nur ein einzelner Marker. Sedative Profile werden über die Antagonist-Dämpfung im Fokus-Filter nach unten gezogen.
Die Wirkungsziele Energetisierend und Appetit aus der ersten Version sind aktuell deaktiviert. Energie ist im Cannabis-Kontext eher Tagestauglichkeit als eigenständige Wirkrichtung und liegt mit unter dem Fokus-Score. Appetit ist primär eine CB1-Wirkung der Cannabinoide und nur in zweiter Linie ein Terpen-Effekt.
Wie THC in den Score eingeht
THC geht nicht als positiver Wirkungsziel-Faktor in den Score ein. Höherer THC-Gehalt ist kein verlässlicher Prädiktor für Schlaf-, Fokus-, Stimmungs- oder Schmerzprofil. Die in der Pop-Science verbreitete Annahme „mehr THC = müder" oder „mehr THC = fokussierter" lässt sich in den Tier-A-Studien nicht halten: Bidwell & Hutchison 2020 zeigten, dass Konzentrate mit deutlich höherem THC-Blutspiegel ähnliche subjektive Wirkung auslösten wie Blüten. THC bleibt aber ein zentraler Dosis-, Intensitäts- und Risikofaktor (Intoxikation, Angst, Sedierung, kognitive Beeinträchtigung) und wird deshalb separat als Filter ausgewiesen. Mehr Details unter Sagt der THC-Gehalt alles über die Wirkung?
Datenquellen für Verfügbarkeit und Preis
Wir aggregieren acht deutsche Apotheken-Plattformen plus die jeweils angeschlossenen Apotheken simultan. Andere Vergleichsseiten zeigen meist nur ihr eigenes Apothekennetz. Wir geben den günstigsten tatsächlich angebotenen Preis pro Sorte aus, mit Versand und Rezeptgebühr als sichtbare Tags.
| Plattform | Inhalt | Refresh |
|---|---|---|
| MCOS (medcanonestop) | Produktinventar, Apothekenpreise, Identitäts-Enrichment | täglich |
| flowzz | Produktinventar, Apothekenpreise | täglich |
| Weed.de | Produktinventar, Apothekenpreise, Geo-Daten | täglich |
| GreenMedical | Produktinventar, Apothekenpreise | täglich |
| CannGo | Produktinventar, Apothekenpreise | täglich |
| Dr.Ansay | Produktinventar, Apothekenpreise, Versanddaten | täglich |
| Privatrezept.net | Produktinventar, Apothekenpreise | täglich |
| CanDoc | Produktinventar, Apothekenpreise | täglich |
| Grünhorn (Sonderfall) | Einzel-Apotheke ohne eigene Telemedizin, kuratierte Sorten mit Terpenprofilen | täglich |
Veraltete Angebote werden ausgeblendet. Stand der Daten pro Sorte sehen Sie direkt am Produkt. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern.
Warum wir täglich und nicht stündlich aktualisieren
Andere Vergleichsseiten werben mit stündlichen oder Echtzeit-Updates. Wir machen das bewusst nicht. Acht Plattformen mit je eigener Datenstruktur, eigenen Title-Konventionen, eigenen Encoding-Eigenheiten und teils tausend Apotheken hinten dran lassen sich nicht stündlich zuverlässig zusammenführen. Das Ergebnis wäre schnell und falsch: Sorten doppelt gelistet, Apotheken falsch zugeordnet, Preise aus alten Caches, Profile aus dem Vorjahr.
Stattdessen läuft pro Tag ein voller Durchlauf mit Hygiene: Cross-Source-Matching, Strain-Normalisierung, Apotheken-Identitäts-Konsolidierung, Versand- und Rezeptgebühren-Abgleich, Charge-Dedupe. Das Ergebnis ist tagesgenau zuverlässig statt stündlich verwackelt. Wer einen Preis von vor sechs Stunden sieht, kann sich auf das Vorzeichen verlassen.
Chargenvariabilität
Terpenprofile werden so chargennah wie möglich bewertet, sofern CoA- oder Apothekendaten verfügbar sind. Liegen nur generische Hersteller- oder Plattformprofile vor, basiert der Score auf einem Sortenprofil, nicht auf Chargenprofil. Terpene sind flüchtig: Trocknung, Lagerung, Bestrahlung und Alter können das Profil verändern. Für die exakten Werte einer konkreten Charge gilt immer das Apothekenetikett bzw. das Analysezertifikat (CoA).
Bewertungen, woher die Sterne kommen
Auf jeder Sortenseite zeigen wir ein Aggregat aus den Bewertungen mehrerer Apotheken-Plattformen. Der Wert ist der gewichtete Durchschnitt über alle Quellen, die die Sorte führen, gewichtet nach der jeweiligen Anzahl Bewertungen pro Plattform.
Die Quellen für Phase 1 sind medcanonestop, flowzz, canngo und Privatrezept. Alle vier liefern auf der jeweiligen Produktseite ein Sterne-Rating und eine Bewertungszahl, jeweils anonymisiert ohne Klarnamen. Wir übernehmen ausschließlich die aggregierten Zahlen, keine Review-Texte, und benennen die Quelle pro Sortenseite. Eine Sorte erscheint mit Aggregat nur, wenn mindestens fünf Bewertungen vorliegen.
Auf einem Strain-Hub (Genetik-Seite) wird das Aggregat über alle Sorten dieser Genetik gemittelt. Wir zeigen dort die Anzahl der aggregierten Sorten statt der Summe der Einzelbewertungen, weil die Summe methodisch wackelig ist (Mehrfachzählung über Plattformen, derselbe Mensch bewertet mehrere Sorten).
Sobald wir ein eigenes Bewertungssystem mit angemeldeten Nutzerinnen haben, ergänzen wir die Plattform-Aggregate um eigene Bewertungen und phasen die externen Quellen aus, wenn unsere Stichprobe größer geworden ist als die externe.
Die Bewertung ist eine redaktionelle Heuristik aus Apothekendaten und Studienliteratur, kein klinischer Empfehlungsalgorithmus und keine medizinische Beratung. Die Zielachsen sind keine Indikations- oder Behandlungsempfehlungen, sondern beschreiben literaturbasierte Profilnähe zu pharmakologischen Wirkdimensionen. Verschreibung, Dosis und medizinische Bewertung sind Sache der behandelnden Ärztin und des Apothekers. Terpenprofile beschreiben Wahrscheinlichkeitsverteilungen, nicht garantierte Effekte. Mehr dazu unter Ein Terpen = ein Effekt.