Wirkungsziel · Schmerzen lindern

Cannabis-Sorten gegen Schmerzen

Schmerzlindernde Effekte werden in der Literatur primär β-Caryophyllen (CB2-Agonist), α-Humulen, α-Bisabolol und β-Myrcen zugeschrieben. terpen.cloud bewertet Sorten nach Terpenprofil. THC- und CBD-Werte werden separat als Filter angezeigt, gehen aber nicht in die Sortierung ein.

Welche Terpene relevant sind

β-Caryophyllen ist der selektive CB2-Rezeptor-Agonist unter den Cannabis-Terpenen, mit replizierter Wirkung im Mausmodell für entzündliche und neuropathische Schmerzen (Klauke et al. 2014). α-Humulen und α-Bisabolol tragen zusätzliche analgetische Mechanismen bei, β-Myrcen verstärkt die Wirkung über GABA-vermittelte Muskel- und Schmerzlinderung.

Schmerz hat in unserer Bewertung keinen Antagonisten: körperliche Wirkungen kollidieren nicht mit mentalen Zielen wie Stimmung oder Fokus. THC- und CBD-Anteil gehen nicht ins Scoring ein. Eine niedrig-THC-Sorte wie Bedrolite kann im Schmerz-Ranking oben stehen, wenn ihr Humulen- und Caryophyllen-Profil stark ist. Methodische Details: Methodik.

Score-Verteilung im Inventar

1166 bewertete Sorten
Sehr stark 9–10 67
Stark 7–9 88
Moderat 5–7 439
Schwach 2–5 513
Kein Treffer < 2 59

Häufige Fragen

Welches Terpen hilft am besten bei chronischen Schmerzen?
β-Caryophyllen über CB2-Aktivierung. Es ist das einzige Cannabis-Terpen, das als Phyto-Cannabinoid klassifiziert wird. Sorten mit β-Caryophyllen als Haupt-Terpen, oft kombiniert mit α-Humulen, α-Bisabolol oder Camphen, stehen bei uns ganz oben. Wie wir den Score berechnen, steht auf der Methodik-Seite.
Was hilft besser bei Nervenschmerzen: THC oder CBD?
Beide haben eigene Wirkprofile. THC wirkt zentral analgetisch, CBD modulierend und entzündungshemmend. Studien zu chronischen neuropathischen Schmerzen zeigen synergetische Effekte (1:1-Verhältnisse). terpen.cloud zeigt CBD-Werte pro Variante in der Sortentabelle.

Andere Wirkungsziele